Interview mit Dominik Heit

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[MindFreak] Hallo Dominik und danke dass du dir die Zeit nimmst dich meinen Fragen zu stellen. Erzähl uns doch gleich zu Beginn, wie kam dir die Idee zu „Weakness of a Sick Mind“?


[Dominik] Die Idee zu "Weakness of a Sick Mind" besteht eigentlich schon recht lange.

Anfangen hat diese Idee zu keimen, als kleiner Test für Effekte. Doch bevor es dazu kam den Test auszuführen, entdeckte ich ein Gewinnspiel zu Weihnachten, in einer Facebook Gruppe. Dort sollte man eine weihnachtliche Geschichte schreiben. Gesagt getan hab ich die Idee des Tests ausgebaut und das Element Weihnachten hinzugefügt. Da der Test blutig war und eine Kombination mit Weinachten für mich nur möglich war, dem ganze durch mit Depression und Suizid seinen Sinn zu geben. "All i want for Christmas is... Blood" war geboren. Die Geschichte reifte in der folgenden Zeit immer weiter und wurde komplexer, bis ich sie schließlich zum Drehbuch entwickelte. Das Weihnachtselement habe ich dann wieder entfernt. Es war einfach leichter umzusetzen nicht an eine Jahreszeit gebunden zu sein.


[MindFreak] Du führst Regie und bist auch selbst die Hauptrolle. Wie war es für dich das erste mal vor und hinter der Kamera zu stehen?


[Dominik] Das Arbeiten hinter der Kamera war wirklich eine tolle Erfahrung und schöne Zeit. Meine Ambitionen als Schauspieler dagegen sind eher klein, auch das war eine rein praktische Entscheidung, selbst die Hauptrolle zu übernehmen. Termine mussten somit nicht abgesprochen werden da ich als Regisseur sowieso am Set war.


[MindFreak] Wie hast du dich auf die Rolle vorbereitet um den „Sick Mind“ verkörpern zu können?


[Dominik] Meine Vorbereitungen auf die Rolle waren eher gering. Durch das schreiben der Geschichte und das stetige entwickeln dieser, kannte ich den "Sick Mind" schon recht gut. Ich wusste wie er tickt, was er denkt, wie er fühlt.


[MindFreak] Mit welchen Herausforderungen warst du konfrontiert? Lief alles so wie du es dir vorgestellt hast?


[Dominik] Die Herausforderungen lagen hauptsächlich in der Organisation. Termine zu finden. Oder auch die Bedienung der Technik, da wir ja faktisch nur zwei Leute dafür waren, beide aber auch vor der Kamera.

Aber das war alles weniger das Problem.
Technische Probleme, die keiner vorhersehen konnte waren die dickeren Steine auf dem Weg. Unbrauchbares Material und damit Wiederholung des Drehs, defekte Festplatten nachdem der Film fertig war usw.


[MindFreak] In dem Film gibt es Wahnsinnig tolle Aufnahmen diverse Gelände. Die Kameraarbeit scheint euch wichtig gewesen zu sein. Hast du da Leute gehabt, die sich mit ihren Erfahrungen einbringen konnten?


[Dominik] Nein, die kompletten Dreharbeiten über waren wir nur zu zweit hinter der Kamera. Ich hatte meine Ideen und die haben wir versucht so gut es ging umzusetzen.


[MindFreak] Günther Brandl, aus dem Hause der Brandl Pictures hat einen Kurzauftritt in „Weakness of a Sick Mind“. Wie kams dazu?


[Dominik] Günther hatte ich auf einer Film Börse in Nürnberg kennen lernen dürfen. Man kam etwas ins Gespräch, damals war mein Projekt noch in weiter Ferne. Auf den nächsten Börsen hat man sich dann wiedergetroffen und geredet. Auch seine Filme hab ich ihm hin und wieder abgekauft. Als ich dann das Drehbuch schrieb und nach Personen für die Rollen suchte, kam mir beim Arzt direkt Günther in den Sinn. Daraufhin hab ich ihn einfach mal angeschrieben und das war's eigentlich. Lange Rede kurzer Sinn. :D


[MindFreak] Die Facebook Gruppe „Grindhouse, Blacklava & Underground Supporters – The Original“ werden im Abspann erwähnt. Mich würde hier mal interessieren, welche Rolle sie gespielt haben. Kamen daher die Schauspieler wie z.B. Christian Friedl (ehemals Mitglied des alten IMCs)?


[Dominik] Die Gruppe wird, ganz unspektakulär, erwähnt weil es Gottfried so wollte. Haha. Ich hatte die Aktion mit den Supporter Paketen. T-Shirt, Poster und Name im Abspann. Da wollte er das statt seinem Namen die Gruppe erwähnt wird.

Da aber der Support der Gruppe aber von Anfang an so klasse war hab ich sie dann extra erwähnt.

Und ja, Claudio und Christian kamen über die Gruppe zum Projekt.


[MindFreak] Wie wird es in Zukunft mit dir und dem Hause Dirt n Dust weitergehen? Gibt es dazu schon konkrete Pläne?


[Dominik] Wie sieht die Zukunft aus? Was wird sie bringen? Ja gute Frage. Aktuell versuche ich das ganze etwas auszubauen, indem ich Lizenzen kaufe und die Filme veröffentliche. Filme aus dem Independent Bereich von denen ich denke sie haben es verdient von uns beachtet zu werden. Aber auch weitere eigene Projekte sind geplant. Es gibt viel zu tun.


[MindFreak] Möchtest du den Underground Supportern aus ganz Deutschland sowie den Lesern dieses Interviews, zum Abschluss noch etwas sagen


[Dominik] Danke. Das ist was ich sagen möchte. Es ist wirklich klasse und übertrifft alles was ich mir hätte träumen können, so gut wie das alles aufgenommen wird. Der Support ist einfach super und treibt mich an. Ohne euch hätte sich das alles niemals so entwickelt.


[MindFreak] Dann verbleibe ich mit den besten Grüßen. Das IMC wünscht alles beste für die Zukunft und wir freuen uns auf mehr Werke aus dem Hause Dirt n Dust.

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