Festivalbericht Weekend of Fear 2018

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Dieses Jahr fand vom 11.05 – 13.05 das 21. Weekend of Fear im E-Werk Kino in Erlangen statt. Das Festival steht für Horror, Thriller, Science Fiction und Obskure Filme. Dieses Jahr war die Filmauswahl sehr breit gefächert. Von Trash, über Animation bis hin zum magenumdrehenden Splatter war alles vertreten.

Zu Beginn gab es aber gleich eine schlechte Nachricht an alle Besucher des Festivals. Der Veranstalter Mike Neun liegt im Krankenhaus und konnte somit nicht vor Ort sein. Das IMC wünscht hier an dieser Stelle auch beste Genesungswünsche an Mike, hoffentlich wirst du bald wieder fit. Aber seine Vertretung mit Elmar Berger und Zottel, haben ihn würdig vertreten und dafür gesorgt, dass jeder Besucher auf seine Kosten kam.


Der Freitag begann um 18 Uhr mit der Begrüßung Zottels und Elmar bevor es dann mit den ersten Filmen losging. Den Anfang machte der Kurzfilm „RIP“, ein spanischer Kurzfilm über den Tod, recht amüsant und auch lustig gestaltet. Diesem folgte der erste Langfilm des Festivals „Bonehill Road“ von Todd Sheets. Recht langatmig aber dennoch sehenswert und teilweise recht blutig.


Nachdem der erste Langfilm zu Ende ging, wurden die Pforten für Raum 2 des Festivals geöffnet. In dem „Moormonster 2“ aus dem Hause Brandl Pictures lief. Was ich im Nachhinein nicht nachvollziehen kann, das sich nur zwei Zuschauer für Moormonster 2 im zweiten Raum des Festivals befanden. Zur selben Zeit lief im Hauptsaal neben Antithese auch Wolgang Bülds „Sea of Lies“.


Mit etwas Verspätung bekam das geneigte Publikum danach auch gleich den ersten extremeren Film zu sehen. „Song of Solomon“, der den 4ten Teil der American Guinea Pig Reihe markiert. Interessant dass zu Beginn des Films ein paar Personen das Kino verließen und während des Films sogar Leute einschliefen.

Nach einer Pause ging es dann auch Schlag auf Schlag weiter. Mit einem sehr selbstbewussten Jim Aal und seines Kurzfilms „Zombiercalypse“. In der er saufend eine Zombie Apocalypse bekämpft hat. Gefolgt von Mania, Frankens erstem Backwood Slasher im Stile von Blutgericht in Texas. Lustig hierbei, der fränkische Akzent.


Schade war es dann als ich mitbekam das Waldemar Feifer nicht zugange war sein Werk „Uncut Police 2“ vorzustellen. Diese Vorstellung übernahmen dann Uwe Choroba und Andreas Rimkus. Uncut Police 2 war für mich das erste Highlight des ersten Abends. Sehr sehenswert.



Zum Abschluss lief dann noch House Shark, dazu muss ich aber sagen, dass wegen müdigkeit ich den Abend verfrüht beendet hatte und House Shark nicht unbedingt dazu geeignet war wach zu bleiben.



Am darauffolgenden zweiten Festivaltag gingen es wie gewohnt schon mit dem Weekend of Beer und einem Wolfgang Büld Specials weiter. Was ich aber aus Zeitgründen nicht miterleben konnte. Denke mal alle beteiligten hatten dort ihren Spaß.

Das Reguläre Kinoprogramm startete um 18 Uhr. Den Anfang machte „2Aliens“, ein deutscher Animationskurzfilm. Der verdient den Preis des besten Kurzfilm dieses Jahr bekommen hat. Einfach klasse was das Mastermind Thomas Zeug da umgesetzt hat. Das IMC wünscht ihm mit dieser Serie viel Erfolg. Verdient hat er es allemal. Der erste Langfilm des zweiten Abends, aus der Feder von Ruggero Deodato, bekannt durch Cannibal Holocaust, „Ballad in Blood“. Recht guter Film, der aber an vielen Stellen recht langatmig wirkt.

Auch am zweiten Abend gab es wieder ein paar Kracher, die nun folgen sollten. „Beta“, ein recht actionlastiger Kurzfilm aus dem Hause Cine-Maniacs. Auch wieder mal ein Beispiel, dass es doch noch Leute gibt, die mit Liebe und Ehrgeiz ein tolles Projekt abliefern können. Dem folgte „Scars of Xavier“ von keinem geringeren als Kai E. Bogatzki. Er hat mit Scars of Xavier verdient den Preis des besten Langfilms erhalten. Auch wenn ich der Meinung bin, manche Szenen hätte man ein wenig glatter machen können. Aber wie dem auch sei, nach Scars of Xavier habe ich meine erste Pause eingelegt und viele nette Leute getroffen u.a. Moloch, Thomas Goersch, Uwe Choroba sowie Andreas Rimkus. Es ergaben sich tolle Gespräche auch mit Mario Koll, dem Händler vor Ort, der fürs leidige Wohl eines jeden Filmfans vor Ort war.

Den letzten Film den ich für mich dann noch mitnahm, eigentlich in meinen Augen die vollste Enttäuschung „Frankenstein Created Bikers“. Aber zum Abschluss des Festivals vielleicht die bessere Wahl als irgendein tiefgründiger Film.


Alles in allem kann ich sagen, es war mir eine Ehre vor Ort gewesen zu sein. Die Filmauswahl war sehr gemischt und vorallem nicht sehr eintönig. Die Gäste und Besucher waren allesamt gut drauf und haben das Weekend of Fear in allen Zügen genossen.


Weekend of Fear Klasse von 2018


Das IMC sagt danke für ein gelungenes Weekend of Fear 2018. Wir sehen uns nächstes Jahr.


Reviews zu den Filmen folgen nach und nach.


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