Interview mit Gianfranco Tober-Modesti

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[MindFreak] Hallo Gianni. Erst einmal vielen Dank, dass du dir die Zeit nimmst dich meinen Fragen zu stellen. Würde zu Beginn vorschlagen, dass du dich selbst in 1 – 2 Sätzen vorstellst.

[Gianni] Ich heiße Gianfranco Tober und lebe bei Lüneburg. Ich habe lange Zeit Musik gemacht und Theater gespielt.

[MindFreak] Du bist ja schon etwas länger filmisch aktiv. Was mich interessieren würde, was hat dich bewogen zum Film zu gehen und eine Schauspieler Ausbildung zu machen?

[Gianni] Bevor ich zum Film kam, war ich jahrelang am Theater aktiv. Hier habe ich das Schauspielerische Rüstzeug erworben. Dann lernte ich erst Filmspezifisch. Als ich mich sicher fühlte, spielte ich meine erste Filmrolle in einem TV Film der UFA.

[MindFreak] Was war das für ein Eindruck, dass erste Mal vor der Kamera zu stehen, was geht da einem durch den Kopf?

[Gianni] Das war sofort meine Welt. Es drehte sich alles um mich und die Leute waren super nett. Eine tolle Erfahrung. Ich hatte keine Probleme am Set. Später fragte ich mich, warum ich das nicht viel früher machte.

[MindFreak] Im Hinblick auf deine Erfahrung, siehst du das Medium Film heute anders als früher?

[Gianni] Früher gab es Kinofilme und TV Filme und Serien. Heute gibt es Streamer und viel mehr Themenvielfalt. Das Medium Film geht immer noch um Emotionen. Darum Emotionen zu transportieren und auszulösen. Das schafft nicht mal Musik so sehr wie Film.




[MindFreak] In den kommenden Monaten kommen einige Projekte an denen du mitgewirkt hast, u.a. Alexander Katsirntakis „The Expulsion“. Kannst du uns was zu den kommenden Projekten verraten?

[Gianni] Ich darf noch nicht zuviel verrraten. "The Expulsion" ist ein besonderes Projekt. Jeder Schauspieler will doch gerne mal in einem Horrorfim mit spielen. Aktuell bin ich auch als Drehbuchautor sehr beschäftigt.

[MindFreak] Wie hast du von Alexander Katsirntakis erfahren, bzw. Wie kam eure Zusammenarbeit zu Stande?

[Gianni] Martin Roskowetz, den ich aus anderen Projekten kenne, fragte mich, ob ich bei "The Expulsion" mit machen will. So lernte ich Alexander kennen, ein super Mensch und talentierter Filmemacher.

[MindFreak] Wie hast du dich auf deine Rolle dort vorbereitet. Gibt es gewisse Rituale, die du für dich durchziehst wenn du anfängst den zu spielenden Charakter zu entwickeln?

[Gianni] In der Regel tauche ich in die Situation und fühle sie. Ich werde zu dem Typ den ich spiele. Ich gucke in mich und in meinem Umfeld, ob ich da entsprechende Züge und Erfahrungen finde. Nach einer Weile finde ich in die Figur, so kann ich sie lebendig spielen.




[MindFreak] Hat der Independent Film einen besonderen Reiz für dich?

[Gianni] Definitiv ist das der innovative Motor im Filmbereich. Klar möchte ich auch in Mainstream Produktionen mit wirken. Mir macht beides Spass. Große Top organisatierte Projekte aber auch etwas verrücktere Filme mit Charme.

[MindFreak] Wie wichtig hältst du es, den Kontakt zu deinen „Fans“ und freien Medien wie dem IMC zu pflegen?

[Gianni] Wir Schauspieler sollten nie den Kontakt zur Basis verlieren. Die besten Geschichten und Figuren kommen aus dem Volk. Ich schreibe täglich mit Leuten die ich nicht kenne und dadurch bin ich oft inspiriert. Ich sehe mich als normalen Typen und die Fans sind elementar für mich. Medien wie IMC halte ich für sehr wichtig, sowohl für die Fans als auch für die Filmleute.

[MindFreak] Gibt es irgendetwas, was dir, egal ob Positiv oder Negativ, in Erinnerung geblieben ist während deiner bisherigen Karriere?

[Gianni] Ich habe sehr viele negative Erfahrungen gemacht. Auf der anderen Seite überwiegt die Freude coole und interessante Menschen kennen zu lernen.

[MindFreak] Zum Abschluss überlasse ich dir die letzten Worte an deine Fans sowie die Leser dieses Interviews. Das IMC bedankt sich vielmals und wünscht alles Gute für die Zukunft.

[Gianni] Ich bedanke mich bei euch und bei allen, die mich unterstützen. Guckt euch auf jeden Fall "The Expulsion" an.

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