Seekers

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  • Ich hab mich lange geweigert, den Film anzusehen. Dachte mir aber, egal so schlimm kann es nicht sein. Hätte es besser wissen müssen.

    Zur Story des Films, vier Freunde Mike, Eileen, Sarah und George verbindet dieselbe Leidenschaft: Das Geocaching, eine moderne Form der Schatzsuche. Begleitet von einem Kameramann begibt sich die Gruppe in die tiefen Wälder Polens, um eine Dokumentation über ihr Hobby zu drehen. Bei ihrer Suche stoßen sie auf ein altes verlassenes Hotel, in welchem sie die Nacht verbringen. Doch das Anwesen birgt ein dunkles Geheimnis.


    Die Idee ansich, den Hype des Geocachings, in einen Found Footage Film einzubinden, ist eigentlich ein Super Einfall gewesen. Aber die Umsetzung ist mehr als düftig. Der Film zieht sich übel in die Länge, viel passiert nicht. So sehen wir mehr als die Hälfte des Films, die Akteure in der Gegend rumirren. Ich empfand auch in keinster Weise das sich Spannung aufbaut oder das man sich gruselt. Die Kameraaufnahmen wirken zwar stimmig, passen gut ineinander, hilft aber nicht viel.


    So richtig spannend, wenn man das so nennen darf, wird es die letzten Minuten des Films. Hilft aber nicht wirklich viel. Den selbst ein spannendes Ende, macht den Schaden den Minuten lange langweile verursacht haben wieder gut.


    Das sich ein Independent Filmer versuchen möchte, experimentieren möchte. Ist völlig legitim, den nur so entwickelt man sich selbst weiter. Aber Michael Effenberger, hätte bei seinen Wurzeln bleiben sollen. Das eine oder andere verfeinern sollen und damit weiter machen.


    Aber Seekers geht gar nicht.

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