Empfohlen The Curse of Doctor Wolffenstein

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  • Dr. Victor Wolffenstein, ein genialer und gleichermaßen teuflischer Arzt, hat sich ein hohes Ziel gesetzt, er will unsterblich werden!
    Im Jahre 1930, in einem kleinen Dorf, braut er mit Hilfe wissenschaftlicher Versuche und okkulter Rituale ein Serum, welches ihm helfen soll, sein Ziel zu erreichen. Doch das Serum hat nicht ganz den gewünschten Effekt, es macht ihn zwar unsterblich aber Dr. Wolffenstein, der einen Selbstversuch an sich unternahm, infiziert sich mit Nekrose.

    Durch diese Krankheit sterben seine Körperteile langsam ab und es bleibt ihm nichts anderes übrig als diese gegen neue zu ersetzen. Dr. Wolffenstein bedient sich rücksichtslos an der Dorfbevölkerung, verstümmelt und mordet völlig gefühllos. Dieses Teufelswerk lassen sich die Bewohner nicht gefallen! Ein wütender Mob stellt den Doktor in seiner Praxis, verschleppt ihn und begräbt ihn bei lebendigem Leibe.

    Mehr als 80 Jahre später machen sich fünf Jugendliche auf zur größten Rave Party des Jahres. Dabei stranden sie auf Grund einer Autopanne in einem kleinen, abgelegenen Nest und müssen dort auf die Reparatur warten. Um das Beste aus ihrer Lage zu machen, entschließen sie sich in die örtliche Disco zu gehen und dann beginnt das Grauen.
    Dr. Wolffenstein ist zurück mit einem selbstgezüchteten Wesen, dem Infiltrator, mit dessen Hilfe er seine Opfer zu sich lockt. Er hat nichts anderes im Sinn als seinen Fluch zu brechen, den Fehler in seinem Serum zu beheben und sich von der Nekrose zu heilen. Dabei ist nichts und niemand vor ihm sicher!


    Im Prinzip ist der Film ein solider Slasherfilm, mit viel Potential. Die Story ist gut durchdacht. Es beginnt mit der Vorstellung des Dr. Wolffensteins. Eine in meinen Augen epochale Szene. Viel macht hier auch die Schauspielerische Leistung von Mika Metz aus. Gefolgt von dem langsamen Storyaufbau verknüpft mit vielen brutalen Szenen. Der Storyaufbau und die Vorstellung der American Pie Ähnlichen Charaktere nimmt für meinen Geschmack viel zu viel Zeit in Anspruch. Einige lustige Szenen sind schon dabei, nur er verliert schnell den Bezug zur Handlung. Die Potential hat, aber leider in einer Goreorgie endet. Ich sag nicht das, dass das negativ auffällt. Wer Necronos kennt, weiß das Marc Rohnstock, sein Augenmerk mehr auf solche Effekte legt. Hier noch ein weiterer Kritikpunkt, die Opfer des Docs, werden quasi auf dem silber Tablett serviert, man bekommt keine Informationen darüber, warum und wie der Doc zu den Opfern kam oder in welchem Bezug er zu dem Opfer kam.


    Der Film wartet auch mit einem Klasse Cast auf. Neben Mika Metz bekommen wir Manoush, Oliver Krekel oder auch Mario Zimmerschitt zu sehen. Der Cast ist sehr gut gewählt, und kaum eine Rolle wirkt falsch besetzt.




    Jetzt kommen wir zum größten Kritikpunkt. Die Länge des Films. 111 Minuten, sind meiner Meinung nach sehr lange für Slasherfilm, hätte man hier auf ein paar Einstellungen mit den Teenies verzichtet oder hätte anders gedreht, wäre das um einiges besser. Vorallem da im Storyaufbau mit den Teenies, viele langatmige Szenen dabei sind.


    Aber alles in allem kein schlechter Film. Er erfindet das Rad nicht neu oder kommt mit neuen Innovationen an. Er bietet eine solide Handlung und ein Splatterfeuerwerk par excellance.

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