Cabina de la Locura

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  • Regie: Holger Wlodarczak


    Mit dabei: Richard Voigt, Mike Neun, Lisa Neun, Michael Vatteroth und einige mehr


    "Cabina de la Locura" ein Werk aus der Feder der Hrvi Palmstrand Films. Regie diesmal Holger Wlodarczak. Beworben worden ist dieses Machwerk mit folgendem Spruch:


    "Nach zwölf Jahren gibt es ein Wiedersehen mit der zombiefizierten Siedlerfamilie aus Cerca de la Locura"


    Cerca de la Locura, scheint dir Vorgeschichte des Machwerkes zu sein, die auch auf der DVD von Cabina zu finden ist. Die Rezession dazu folgt demnächst.


    Erstmal wieder zum Inhalt. Worum geht es?


    In Cabina leben irgendwo in Deutschland mehr als ein Jahrzehnt nach ihrem Rachefeldzug die "Locura Zombies" zurückgezogen auf dem Land. Umweltfreundlich und vegan versteht sich. Doch was nützt das wen es den Nachbarn nicht passt?


    Die Situation scheint zu eskalieren, als die "Locura Zombies" gedemütigt werden, zum Spielball politischer Interessen sowie im Mittelpunkt reißerischer Medienkampagnen stehen.





    Puh, wie soll ich hier am besten beginnen? Es war für mich relativ schwer, den Film zu sehen. Ich habe sogar drei Anläufe gebraucht. Das Problem hierbei lag mehr an der Tatsache, dass die Musik zu Beginn total nervig wirkt und im Vergleich zum Rest des Films total unpassend ist. Selbst wenn es mit dem Punkt relativ schwer war am Ball zu bleiben, wurde ich nach einigen Minuten sehr positiv überrascht.


    Die Tatsache, dass es sich hierbei um ein kleines Low Budget Projekt handelt, macht es umso erstaunlicher mit welchem Einfallsreichtum und einer, nennen wir es hier mal Semi-Professionalität, umgesetzt worden ist. Einfach Wahnsinn. Das einzige was ich nicht ganz verstehe ist, ist es Absicht das es mich irgendwo an das Thema Flüchtlinge erinnert? Ich hab hier das Gefühl, es floss mit ein. Genauso wie das Thema Zensur zum Thema gemacht worden ist. Aber so tief ins Detail möchte ich nicht gehen. Schaut ihn einfach an, ihr werdet es nicht bereuen.


    Zur Schauspielerischen Leistung, bleibt eigentlich auch nicht viel zu sagen. Es ist hier wieder eine Augenweide gewesen, es sind Leute zu sehen die so gut wie kaum Schauspielerfahrung haben. Spielen aber so gut und auch deren Rollen passen ihnen auch. Die Dialoge die für die Rolle angedacht sind, bringen sie sehr gut rüber.


    Splatter bzw. Blut gibt es auch einiges zu sehen. Hier merkt man auch das es sich um ein Low-Budget Projekt handelt. Aber diese sind in meinen Augen so liebevoll und mit Liebe zum Detail umgesetzt. Hier kann man auch mal ein Auge zudrücken. Auch witzig ist das Zombie Make-Up.


    Ein Bonuspunkt gibt es am Ende obendrauf. Mich hat es gefreut Teile meiner Heimatstadt gesehen zu haben.


    Fazit: Trotz zähem Anfang, ein toller Film. Der eigentlich jeder gesehen haben muss.

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